Familien halten private Unfallversicherung für wesentlich
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Personen mit Kindern unter 18 Jahren, die forsa im Auftrag der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung durchgeführt hat.
"Fällt der Hauptversorger der Familie eine Zeit lang aus oder erleidet gar eine unfallbedingte Invalidität, entstehen schnell finanzielle Engpässe. Und wenn der Familienmanager betroffen ist, gerät der gut organisierte Alltag der Familie aus den Fugen", sagt Jürgen Engel, Vorstand der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung, die zur ERGO Versicherungsgruppe gehört. "Unsere Studie zeigt, dass erst 54 Prozent der Befragten eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Auffallend ist, dass nur 29 Prozent der Alleinerziehenden über einen privaten Unfallschutz verfügen", so Engel weiter.
In Deutschland werden jährlich mehr als acht Millionen Menschen Opfer eines Unfalls: Alle vier Sekunden ereignet sich im Straßenverkehr, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder in den eigenen vier Wänden ein Unfall. Doch die gesetzliche Unfall-Versicherung tritt nur bei Arbeits- oder Wegeunfällen ein. Rund 70 Prozent aller Unfälle ereignen sich aber in der Freizeit, so dass für Familien und Alleinerziehende die private Absicherung unverzichtbar ist.
Dieser Tatsache sind sich Familien in Deutschland durchaus bewusst: 73 Prozent der Befragten halten eine private Unfallabsicherung für wichtig - auch wenn viele von ihnen selbst noch keinen Unfall hatten. Dennoch haben erst gut die Hälfte der Befragten eine private Unfallversicherung abgeschlossen.
Im Falle einer schweren Verletzung denken lediglich neun Prozent der Befragten spontan an professionelle Dienstleister, um ihre Familie auch weiterhin gut versorgt zu wissen. Dabei werden für die Aufrechterhaltung des Familienalltags zusätzliche Serviceleistungen immer wichtiger, die auch den Verunfallten eine schnelle Rückkehr in die Familie ermöglichen. "Um weiterhin für die Familie da zu sein und Einkommensverluste zu vermeiden, steht für Familien und Alleinerziehende die bestmögliche und schnelle Genesung im Vordergrund", sagt Jürgen Engel. Private Unfallversicherungen bieten umfangreiche Hilfeleistungen, so genannte Assistance-Leistungen, an: Dazu zählen persönliche Reha-Manager, ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen, Haushaltshilfen, Fahrdienste zu medizinischen Behandlungen, geplanten Veranstaltungen, geschäftlichen Terminen und zu Terminen der Kinder. Am attraktivsten für Familien ist laut Umfrage die Unterstützung durch einen persönlichen Reha-Manager (50 Prozent), um schnellstmöglich in den Familienalltag zurückzukehren sowie Fahrdienste, z.B. zur Krankengymnastik, Reha und Arbeit (47 Prozent). Die klare Mehrheit der Familien, die schon eine Unfallversicherung besitzen (66 Prozent), würde es begrüßen, wenn Assistance-Leistungen über ihre private Unfallversicherung abgedeckt wären, und sind auch bereit, einen Aufpreis zu zahlen.
Die vollständigen Ergebnisse der Befragung können Sie abrufen unter www.ergo.de/publikationen ("Sonstiges").
Quelle: Pressemeldung Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG
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