My child matters unterstützt sieben neue Hilfsprojekte für krebskranke Kinder

15.02.2010 | Frankfurt am Main
Die UICC (International Union Against Cancer) und sanofi-aventis (EURONEXT: SAN und NYSE: SNY) haben heute ihre Unterstützung für sieben neue Projekte in Kamerun, Ecuador, Mosambik, Panama und Thailand bekannt gegeben, mit denen die medizinische Versorgung krebskranker Kinder in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen verbessert werden soll.

Neben den fünf neu hinzu gekommenen Ländern sind bereits 21 weitere Länder Partner in dem internationalen Programm My child matters, das 2005 gemeinsam von der UICC und sanofi-aventis initiiert wurde. Jedes der sieben Projekte sieht Hilfen in Form von Saatgut im Wert von 50.000 € für das Jahr 2010 vor sowie Unterstützung durch internationale Experten für pädiatrische Onkologie, Grundlagenforschung und Sozialmedizin.

Die UICC begrüßt die Bemühungen dieser Länder im Kampf gegen Krebserkrankungen bei Kindern: "Wir sind davon überzeugt, dass das Engagement vor Ort und die Unterstützung auf internationaler Ebene diesem Projekt zum Erfolg verhelfen werden", so Dr. Julie Torode, Deputy Chief Executive Officer der UICC.

"Fast fünf Jahre, nachdem "My child matters" ins Leben gerufen wurde, zeigt sich noch immer, dass wir mit vereinten Kräften Partnerschaften etablieren können im Kampf gegen Probleme, denen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, so etwa Krebserkrankungen bei Kindern in Entwicklungsländern", sagt Gilles Lhernould, Senior Vice President, Corporate Social Responsibility, sanofi-aventis: "Es ist unsere Aufgabe, diesen Ländern dabei zu helfen, Benachteiligungen bei der medizinischen Versorgung abzustellen, ganz besonders dann, wenn Kinder betroffen sind."

Pro Jahr wird bei über 160.000 Kindern Krebs diagnostiziert, und über 90.000 von ihnen überleben die Krankheit nicht. Mit einer schnellen und effektiven Behandlung können die meisten Krebserkrankungen bei Kindern geheilt werden. So liegt die Überlebensrate in Industrieländern bei fast 80 %. Doch in den Entwicklungsländern, wo 80 % der an Krebs erkrankten Kinder leben, werden noch keine Untersuchungen zur Früherkennung der Krankheit, medizinische Aufklärung oder wirksame Behandlungsmethoden angeboten, was die Überlebensrate auf 20 % oder sogar nur 10 % schrumpfen lässt.

My child mattersist eine etablierte Partnerschaft zwischen der UICC und sanofi-aventis, die mit Projekten in Krankenhäusern, Nichtregierungsorganisationen und anderen Einrichtungen in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen diesem Ungleichgewicht entgegenwirken möchte.

Bei der Gründung im Jahr 2005 wurden 14 Projekte zunächst in den folgenden zehn Ländern gestartet: Ägypten, Bangladesch, Honduras, Marokko, Philippinen, Senegal, Tansania, Ukraine, Venezuela und Vietnam. 2006 wurden Mittel für zehn weitere Projekte in den folgenden sechs Ländern freigegeben: Bolivien, Indonesien, Kenia, Mali, Peru und Rumänien. 2008 kamen acht Projekte in fünf weiteren Ländern dazu: Burkina Faso, Elfenbeinküste, Kolumbien, Pakistan und Paraguay.

Durch seine geografische Dimension ist My child matters eine der größten Initiativen zur Bekämpfung von Krebserkrankungen bei Kindern in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen. Die unterstützten Länder erhalten Hilfen in Form von Saatgut für bestimmte Projekte, außerdem werden medizinische Einrichtungen vor Ort durch ein internationales Expertennetzwerk unterstützt. Allen Beteiligten gemeinsam ist ihr großes Engagement für Solidarität und Fortschritt. Im Rahmen seiner Agenda für soziale Verantwortung hat sanofi-aventis die Initiative bereits mit 3 Mio. Euro unterstützt, im Zeitraum 2010-2013 wird das Unternehmen noch einmal denselben Betrag dafür aufwenden.

Die sieben My child matters-Projekte im Überblick:

1: Kamerun

Aufstockung, Umorganisation und Schulung von medizinischem Personal in der hämatologischen/onkologischen Pädiatrie im Mutter-Kind-Zentrum der Fondation Chantal Biya, Pierre Doumbé, Yaoundé

2: Ecuador

Neustrukturierung des Krebsregisters in den Städten Quito, Cuenca, Manabi und Loga. Patricia Cueva von der Krebsgesellschaft SOLCA Nucleo de Quito, Quito

3: Mosambik

"Ein Lächeln gegen den Schmerz": Bessere Versorgung von krebskranken Kindern in Mosambik. Ana Pina von der Gesellschaft "Sorriso da Crianca", Maputo

4: Panama

Ausbildungsprogramm in onkologischer Pädiatrie für ethnische Gruppen in Panama: "Boten der Hoffnung trotz räumlicher, geografischer und sozialer Hürden". María Sabina Ah Chu Sánchez vom Panama Children Hospital, Calidonia

5, 6, 7: Thailand

  • Besserer Zugang zu medizinischer Versorgung bei Kindern mit Hirntumoren: ein nationales Netzwerk in Thaïland, Suradej Hongeng von der Thai Pediatric Group in Bangkok
  • Schmerztherapie und Steigerung der Lebensqualität für krebskranke Kinder in Thailand. Issarang Nuchprayoon von der Wishing Well Foundation in Bangkok
  • Heilen und Vorsorgen - ganzheitliche medizinische Betreuung krebskranker Kinder. Pornpun Sripornsawan von der Medizinischen Fakultät der Prince of Songkhla-Universität in Hat Yai



Quelle: Pressemeldung Sanofi-Aventis

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