Rücksichtsvoller Umgang mit den Vuvuzelas verhindert Hörschäden

11.06.2010 | Erlangen
Da gerade das Gehör von Kindern und Jugendlichen besonders empfindlich ist, sollten Fans der beliebten WM-Trompeten Vuvuzelas rücksichtsvoll mit den Instrumenten umgehen. Darauf wies heute das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hin.

"Die Vuvuzelas können über 120 Dezibel laut sein. Zusätzlich zur guten Laune sollte man beim Public Viewing daher immer Ohrenstöpsel im Gepäck haben. Gerade für die jüngeren Fußballfans ist das wichtig. Bei ihnen kann es schneller zu Hörschäden kommen, unter denen sie dann mitunter ein Leben lang leiden", so LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf. Gerade weil man in der Masse so eng zusammengedrängt steht, sollte man seinem Nachbarn niemals direkt ins Ohr tröten. Die WM-Trompeten sollten grundsätzlich erst im Freien und nicht im Auto oder anderen geschlossenen Räumen verwendet werden.

Wer sich einem Lärmpegel über 100 Dezibel aussetzt, riskiert bereits nach kurzer Zeit eine Beeinträchtigung des Gehörs. Zum Vergleich: Arbeiter dürfen in einer 8-Stunden-Schicht einem Lärmpegel von maximal 85 Dezibel ausgesetzt sein. Ohne Ohrenstöpsel hat man diese "maximale Tagesdosis" bereits nach einer viertel Stunde bei 100 Dezibel erreicht.

Quelle: Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

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